70 Mio. der Granulozyten wurden nach der Isolation in 700 µl RPMI 1640-Medium
suspendiert. Nach Zugabe von 50 µl [
3
H]-Inositol (entsprechend 50 µCi) wurde der Ansatz für
eine Stunde im CO
2
-Inkubator aufbewahrt. Anschließend wurde das nicht von den Granulozyten
inkorporierte [
3
H]-Inositol in 3 Zentrifugationsschritten mit PBS-Puffer ohne Calcium und
Magnesium (je 5 Min. bei 250 x g) abgewaschen. Die so vorbehandelten PMN wurden in 600
µl PBS-Puffer mit Calcium und Magnesium pro 10 Mio. Zellen aufgenommen und je 150 µl
dieser Suspension auf jedes Well gegeben. Zusätzlich wurde dem Ansatz 10 mM Lithiumchlorid
zugefügt. Nach 15 Minuten Inkubationszeit erfolgte die Stimulation mit 10 µM FMLP. Abge-
stoppt wurde die Reaktion mit je 1ml 15%iger Trichloressigsäure in einer Zeitreihe, nämlich nach
30 Sekunden, 1, 3, 5 und 10 Minuten. Der Probenüberstand wurde a/jointfilesconvert/444699/bgenommen und bei 10000
u/min für 3 Minuten zentrifugiert. Anschließend wurden die Proben zur Abtrennung der
Lipidphase 3 mal mit je 2 ml Diethylether ausgeschüttelt.
Die Extraktion der Inositolphosphate erfolgte mit Hilfe der Ionen-
austausch-Chromatographie. Dazu wurden die mit Dowex-Ionenaustauscherharz gepackten
Chromatographiesäulen zunächst mit je 4 ml Ammoniumformiat konditioniert und mit je 5 ml
Aqua Dest. gewaschen. Nach Zugabe der Proben erfolgten Auswasch- und Reinigungsschritte
mit je 3 ml Myoinositol und je 5 ml Borax. Nun wurde mit je 4 ml Ammoniumformiat eluiert.
Die Proben wurden im Verhältnis 1:5 mit Szintillator durchmischt. Nach 2 Std. Ruhezeit für den
Szintillator wurde die Aktivität der Proben im ß-Counter gemessen.
2.2.9. Statistik
Alle Daten sind als Mittelwert Standardfehler des Mittelwertes (SEM) angegeben. Die
statistische Signifikanz der Daten wurde mit dem gepaarten T-Test für normalverteilte Proben
ermittelt. Werte von p < 0,05 wurden als signifikant angesehen.
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