triene. Lipidmediatoren werden aus Arachidonsäure, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure,
synthetisiert.
1.4. Metabolismus und physiologische Bedeutung der Lipidme-
diatoren
Arachidonsäure ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure aus 20 Kohlenstoffatomen, deren
letzte Doppelbindung 6 C-Atome vom Methylende entfernt ist (C20:4:6, ω-6-Fettsäure). Sie wird
im Organismus in den Phospholipidpools der Zellmembranen gespeichert. Die Freisetzung der
Fettsäure unterliegt dabei der Kontrolle durch Phospholipasen (
). Alternativ kann Arachi-
donsäure dem Organismus parenteral zur Verfügung gestellt werden: Aus Lipidinfusionen, die
vor allem Triglyzeride enthalten, können unter dem Einfluß der Lipoproteinlipase freie Fett-
säuren a/jointfilesconvert/444699/bgespaltet werden (
). Intrazellulär wird die Arachidonsäure im Wesentlichen auf zwei
Wegen metabolisiert: durch Cyclooxygenasen und Lipoxygenasen. Produkte der Cyclooxygena-
sen sind die verschiedenen Prostaglandine und Thromboxane. Im folgenden soll v.a. auf den
Lipoxygenaseweg eingegangen werden, dessen Hauptprodukte die Leukotriene sind.
Erster Schritt im Metabolismus der Arachidonsäure ist der Einbau eines Sauerstoff-
moleküls an Position 5, 12 oder 15 der Kohlenstoffkette durch die 5-, 12- bzw. 15-Lipoxygenase.
Produkte dieser Reaktion sind 5-, 12- und 15-S-Hydroxyperoxyeicosatetraensäure (HPETE).
Diese werden in einem Reduktionsschritt zu 5-, 12- und 15-Hydroxyeicosatetraensäure (HETEs)
metabolisiert. HETEs können in die Phospholipidpools der Zelle integriert werden, wo sie die
Eigenschaften der Membran modulieren (
). Sie besitzen aber auch direkte physiologische
Wirkungen, indem sie die Aktivität von Lipoxygenasen und Phospholipasen beeinflussen:
5-HPETE und 5-HETE können zur erhöhten Freisetzung von Arachidonsäure aus
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